Handball-Bezirksliga C-Mädchen: Niederlagen für Oebisfelde und Klötze
Oebisfelde/Klötze. Niederlagen kassierten am vergangenen Wochenende die C-Mädchen des SV Oebisfelde und des VfB Klötze in der Handball-Bezirksliga Nordwest.

Sina Beneke (beim Wurf) erzielte für die C-Mädchen des VfB Klötze im Punktspiel beim HSV Haldensleben 13 Treffer. Dennoch unterlag der VfB deutlich mit 17:43. Foto: Karl ALTMARKZEITUNG
(Quelle: Altmarkzeitung vom 08.03.2012) Die Allerstädterinnen unterlagen beim Tabellennachbarn TuS Magdeburg mit 21:27, während der VfB beim Tabellenführer HSV Haldensleben mit 17:43 unter die Räder kam.
TuS Magdeburg – SV Oebisfelde 27:21 (13:11). Nach der 10:21-Heimpleite vor einer Woche gegen HT Halberstadt zeigten sich die Oebisfelderinnen nach Meinung ihres Trainers Maik Giebel „leicht verbessert“, doch, so Giebel weiter, „insgesamt steckt bei uns momentan der Wurm drin“.
Bei der TuS war der Wurmbefall zumindest im ersten Durchgang noch nicht so dramatisch. Der SVO hielt mit, lag zur Pause erst mit zwei Toren im Hintertreffen. Doch im zweiten Abschnitt wiederholte sich genau das, was dem SVO eine Woche zuvor das Genick brach: Die Mädchen produzierten im Angriff erneut zu viele Fehler. Ein gefundenes Fressen für die Magdeburgerinnen. Sie nutzten die SVO-Aussetzer konsequent und zogen, auch durch Kontertreffer, entscheidend auf 20:12 davon. Anschließend fingen sich die Gäste wieder etwas und betrieben noch ein wenig Ergebniskorrektur. „Ich stehe derzeit vor einem Rätsel“, sagte Trainer Giebel zum Abschluss.
SV Oebisfelde: Lübke – Giebel, Friehs (1 Tor), Gericke (5), Schulz (1), Röhling (2), Breiteneder (9), Thom (1), Kühl (3).
HSV Haldensleben – VfB Klötze 43:17 (21:9). Die Umstände sprachen schon vor Anpfiff gegen den VfB. Die Klötzerinnen mussten erneut ohne gelernte Torhüterin auskommen. In den Kasten rückte Isabell Wiedner, die ihre Sache trotz der hohen Niederlage aber gut gemacht hat, wie VfB-Trainer Gerald Beneke einschätzte. Zudem musste Beneke auch auf die wichtige Stammspielerin Saskia Tietz verzichten. Doch auch mit voller Kapelle hätte der VfB beim Tabellenführer wohl keine Chance gehabt.
„Wir haben daher versucht, aus der Situation das Beste zu machen“, erklärte Beneke. Und das sei seiner Mannschaft auch gelungen. „Trotz der Niederlage war es ein guter Auftritt“, lobte der Trainer. Was nicht gepasst habe, so Beneke, sei die unschöne Atmosphäre, ausgelöst durch die Haldenslebener Anhänger, in der Ohrelandhalle gewesen.
VfB Klötze: Wiedner – Jannaschk (1), Galda, Nieder (1), Lüttkemüller, Smolnik, Cibis, Lawerenz, Tiedge (2), Beneke (13).
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